Der Name "Craniosacral" bezieht sich auf den Bereich zwischen Schädel (lateinisch: cranium) und dem Kreuzbein (lateinisch: sacrum) im menschlichen Körper. Im craniosacralen System zirkuliert die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor). Der regelmäßige Zu- und Abfluss dieser Flüssigkeit in unserem Membransystem zeigt sich durch rhythmische Impulse.

Der craniosacrale Rhythmus sowie weitere biodynamische Impulse können von unseren Händen am ganzen Körper wahrgenommen werden und liefern wichtige Informationen darüber, ob der Rhythmus gleichmäßig und ausgeglichen ist, oder ob irgendwo Störungen oder Blockaden auftreten.
Ein weiteres wesentliches Element sind die Fascien, in die alle Organe und Muskeln eingehüllt sind (die "Taschen des Taucheranzugs"), sowie die harte Hirnhaut und Rückenmarkshaut. In Form von dichtem BINDEgewebe stehen alle Strukturen und Körperorgane miteinander in VerBINDUNG.
Diese Tatsache macht sich die Craniosacraltherapie zu nutze.

Mit einem ganz leichten Druck der Hände (maximal 3 Gramm) am Schädel, aber auch an Rumpf, Armen und Beinen wird das Gewebe sanft beeinflusst, damit Blockaden aufgelöst und der Selbstheilungsprozess eingeleitet werden kann.

Wirkung

  • Craniosacraltherapie dient der Auflösung von Blockaden und damit der Energiefreisetzung
  • Dient der Harmonisierung von Körper-Geist-Seele
  • Unterstützt die Selbstheilungskräfte
  • Wirkt entspannend auf Muskeln, Bindegewebe, Organe, Psyche
  • Fördert Konzentrationsfähigkeit, Körperbewusstsein, inneren Frieden

Anwendung

  • Rückenbeschwerden
  • Asthma,/Atembeschwerden
  • Bluthochdruck
  • Erschöpfungszustände
  • Konzentrations-/Lernprobleme
  • Hormonstörungen
  • Zahn-Kieferprobleme
  • In und nach der Schwangerschaft
  • Bandscheibenvorfall
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Schlafstörungen
  • Stress
  • Hyperaktivität (ADHS)
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Verdauungsbeschwerden
  • Bei Säuglingen nach der Geburt